Quelle: Telegram, 08.2022.

„Freiwillige” Bargeldabschaffung

Erste deutsche Bäckereikette akzeptiert nur noch elektronische Zahlungsmittel

Digitalisierung und von der EU vorangetriebene Bargeldabschaffung erreichen die tägliche Grundversorgung der Bürger: In Nürnberg hat die erste Bäckerei die Bezahlung mit Bargeld vollständig abgeschafft. Es dürfte erst der Anfang einer Entwicklung sein, an deren Ende selbst kleinste Ausgaben des täglichen Bedarfs nur noch elektronisch – und damit „gläsern” – möglich sein werden.

Die Großbäckerei „Der Beck“, die diesen denkwürdigen Schritt jetzt vollzogen hat, scheint diese Entwicklung völlig unproblematisch zu sehen. Ihr Marketing-Chef Tobias Ballbach erklärte: „Durch die Vielzahl an unterschiedlichen bargeldlosen Zahlungsmöglichkeiten von der Kartenzahlung über Smart-Uhren bis hin zu Mobiltelefonen merken auch wir, dass der Trend klar in Richtung bargeldlose Bezahlfunktion geht.“ Weiter ließ die Bäckerei verlauten: „Gerade während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass sich der Trend zu den bargeldlosen Zahlungsarten in sämtlichen Altersschichten noch einmal verstärkt hat – auch bei Kleinstbeträgen.

Das Ausland als Rechtfertigung

Außerdem sei die bargeldlose Zahlung in vielen Nachbarländern oder in Skandinavien noch viel stärker ausgeprägt. In den anderen 150 Beck-Filialen in Nürnberg und der Region will man die Möglichkeit zur Bargeldzahlung zwar beibehalten, dennoch scheint der Trend zur Abschaffung des Bargeldes voranzuschreiten. So hat etwa auch das Musikfestival „Rock im Park“ Chiparmbänder eingeführt, mit denen auf dem gesamten Gelände bargeldlos bezahlt werden kann. Bei den Kunden sei dies gut angekommen, weil der Zahlungsprozess schneller ablaufe und sich Wartezeiten verkürzen würden.

Bequemlichkeit versus Freiheit

Diese Bequemlichkeit kann jedoch einen hohen Preis haben: Welche Gefahren die Abhängigkeit von funktionierenden digitalen Zahlungssystemen bedeutet, hatte Wochenblick bereits am Beispiel der möglichen technischen Störungen bei den Bezahlsystemen in Supermärkten aufgezeigt. Doch vor allem auf politischer Ebene treibt man die schrittweise Abschaffung des Bargelds seit Jahren voran. Letztes Jahr stellte die EU ein Gesetzespaket vor, das unter anderem die Höhe von Bargeldzahlungen auf maximal 10.000 Euro beschränkt. Angeblich sollen dadurch die Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bekämpft werden. Einigen europäischen Ländern ist dies noch zu viel. In Griechenland liegt die Bargeldgrenze bei 500 Euro, in Portugal bei 1000 Euro, wie auch seit diesem Jahr in Italien die Grenze auf 1000 Euro gesenkt wurde.

Transformation im Sinne von EU und Big Data

Unter diesem Vorwand wurde bereits 2016 der 500-Euro-Schein abgeschafft. Die ehemalige EU-Justizkommissarin Martine Reicherts hatte damals allen Ernstes behauptet, ein Bargeldverbot mache die EU sicherer, „weil niemand mehr Angst vor Raubüberfällen haben“ müsse. Von Hackern oder Cyberangriffen hat sie offenbar noch nie gehört. Der Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann sagte dazu: „Bislang gibt es keinen wissenschaftlich fundierten Beleg, dass mit Barzahlungsobergrenzen das Ziel erreicht wird, Geldwäsche zu bekämpfen.“

Überwachung leicht gemacht

Tatsache ist, dass die zunehmende Digitalisierung des Zahlungsverkehrs ermöglicht, jede einzelne Transaktion nachzuvollziehen. Damit lässt sich leicht verfolgen, wofür Menschen wann und wo Geld ausgeben. Es ist dann ein leichtes, Konsumverhalten, das man politischerseits als falsch einordnet, zu erkennen und zu sanktionieren, etwa wenn jemand nicht „klimagerecht“ einkauft oder zu viel Fleisch isst oder anderen „Empfehlungen“ nicht Folge leistet. Zudem entstehen gigantische Datenmengen, die allen möglichen interessierten Kreisen den völligen Zugriff auf die Privatsphäre der Bürger gestatten.

Kurs Richtung digitales Zentralbankgeld

De facto handelt es sich um einen weiteren Schritt in Richtung des gläsernen Bürgers, der am Ende selbst geringste Ausgaben nicht mehr vor dem Staat, vor Big-Data-Internetgiganten oder der Finanzindustrie verbergen kann. Der Ex-Banker Andreas Treichl verwies etwa darauf, dass Negativzinsen leichter durchzusetzen seien, wenn es nur mehr elektronische Guthaben gibt. Dazu passen auch die Pläne eines „digitalen Zentralbankgeldes“, womit der Zahlungsverkehr kontrolliert werden könnte, ohne dass noch andere Banken dazwischengeschaltet wäre: Sollte dieses eines Tages Wirklichkeit werden, könnte der Staat auch die Verwendung des Geldes digital reglementieren und bestimmen, wofür der einzelne wieviel ausgeben darf. Der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski schrieb im 19. Jahrhundert: „Geld ist geprägte Freiheit.“ Genau diese steht auf dem Spiel, wenn zu viele Bürger sich von der vordergründigen Zeitersparnis des bargeldlosen Zahlungsverkehrs einlullen lassen und dafür ihrer totalen Überwachung in die Hände spielen.

https://www.wochenblick.at/politik/freiwillige-bargeldabschaffung-erste-deutsche-baeckereikette-akzeptiert-nur-noch-elektronische-zahlungsmittel/

Quelle: wochenblick.at, 27.05.2022

Wenn Chip-Karten über Leben und Tod entscheiden

Total-Ausfall bei Kartenzahlungen zeigt: So gefährlich ist Geld-Digitalisierung

Schock bei vielen Kunden in deutschen Supermärkten: Als sie an der Kassa ihre Einkäufe mit der Karte bezahlen wollten, funktionierte nichts mehr. Grund dafür sei eine Terminalstörung bei einem geläufigen Fabrikat zur Kartenzahlung. Betroffen waren laut Medienberichten Filialen von Edeka, Netto, Konsum sowie einzelne Filialen von Rewe, Aldi Süd, Aldi Nord, Rossmann und dm. Bedenkt man, dass die Globalisten in der Total-Digitalisierung des Geldes die Zukunft sehen, zeigt sich, wie bedrohlich sich diese Situation für einfache Bürger auswirken könnte.

Störung dauert an: Nur Hersteller kann sie beheben

Betroffen waren vor allem Terminals des Typs H5000 des Herstellers Verifone, erklärte ein Zahlungsdienstleister. Als Ursache kommt eine Störung bei bestimmten Software-Versionen des US-Herstellers infrage. Die Händler können das Problem somit nicht lösen. Die funktionsuntüchtigen Maschinen mussten eingesteckt und im Netzwerk bleiben. Der Hersteller arbeitet demnach an einer Behebung des Problems. Wie lange dies braucht ist unklar – denn die Störung dauert bereits seit Dienstagvormittag an und war Mittwochmittag immer noch nicht vollends behoben.

Schnell eilte der Bundesverband deutscher Banken herbei und stellte als Stellvertreterin der Deutschen Kreditwirtschaft heraus, dass die Terminals zwar für alle Zahlungsarten ausfallen, allerdings nur einen “geringen Anteil an allen in Deutschland eingesetzten Geräten” ausmacht. Man vertröstet die Kunden damit, dass sowohl der Netzbetreiber als auch die technischen Dienstleister gemeinsam mit dem Hersteller “intensiv an einer Fehlerbehebung” arbeiten. Doch so einfach ist das nicht: Der Vorfall ist ein bedrohlicher Vorbote, was in der Zukunft zum Standard-Erlebnis werden könnte.

Bargeld-Ende naht, Menschen stranden im Nirgendwo

Bereits jetzt können solche Ausfälle ein manifestes Ärgernis darstellen – und das nicht nur beim Einkauf im Supermarkt. Theoretisch könnten solche Probleme auch an Zapfsäulen geschehen. Sowohl Berufskraftfahrer als auch Pendler stünden dann mitunter mitten im Nirgendwo. Wie schnell so etwas zu einem existenziellen Problem werden kann zeigte sich nach der Eskalation der Ukrainekrise. Als der Westen Russland aus dem SWIFT-Bankensystem ausschloss, funktionierte für Kunden russischer Banken nichts mehr. Unzählige Trucker strandeten so an Raststationen in ganz Deutschland.

In der aktuellen Situation ist der Ausweg für normale Konsumenten in Supermärkten einfach: Sie können auf das Bargeld zurückgreifen. Mit fortschreitender Digitalisierung des Zahlungsverkehrs könnte es aber düster ausschauen. So gibt es in Schweden bereits zahlreiche Geschäfte, in denen Bargeld gar nicht mehr angenommen wird. Das nordische Land möchte am Liebsten bis März 2023 – also in zehn Monaten – das Bargeld ganz abschaffen. An die Stelle der herkömmlichen Krone tritt dann die eKrona – ein großes Vorbild für die Digitalgeld-Pläne der Europäischen Zentralbank (EZB).

Wochenblick berichtete bereits im Herbst 2020 über das Fortschreiten der weltweiten Pläne in Richtung Bargeldverbot:

https://www.wochenblick.at/allgemein/bares-wird-unwahres-der-bittere-kampf-gegen-den-sparstrumpf/embed/#?secret=jgbmscuGqE#?secret=fCCjmsihXw

Globalisten forcieren digitales Zentralbank-Geld

Der “digitale Euro” soll in seinen Grundfesten demnächst stehen. Angeblich soll er (vorerst) das Bargeld nicht ersetzen, sondern nur ergänzen. Doch schon jetzt gibt es in diversen EU-Ländern scharfe Bargeld-Obergrenzen zwischen 500 und 3.000 Euro. Vor dem Hintergrund der größten Inflation seit über 40 Jahren am ganzen Kontinent kann man damit immer weniger kaufen. Erst vor wenigen Tagen rührte EZB-Chefin die Werbetrommel für ihr Prestige-Projekt.

Dieses war – unter der Schirmherrschaft ihrer Ex-Kollegen bei Internationalen Währungsfonds (IWF) auch zentrales Thema beim aktuellen Gipfel des Weltwirtschaftsforums (WEF). Bei der Denkfabrik von “Great Reset”-Architekt Klaus Schwab fungiert Lagarde auch als Stiftungsrätin. Sie schoss zuletzt auch gegen freie, dezentrale Kryptowährungen: Diese seien angeblich “wertlos”. Zentralbanken hingegen könne man ihrer (voreingenommenen) Ansicht nach Vertrauen.

Lesen Sie hier mehr zum aktuellen Stand der bedrohlichen Pläne von EZB-Chefin Christine Lagarde:

https://www.wochenblick.at/great-reset/totale-ueberwachung-durch-digital-euro-ezb-chefin-forciert-wef-enteignungsplan/embed/#?secret=tbMA66EawQ#?secret=HBG6iAKOXD

Werden lästige Kritiker bald einfach “abgeschaltet”?

Der schleichende Abschied vom Bargeld als letztes Stück Freiheit ist auch deshalb im Zentrum der Kritik, weil in den letzten Jahren unzählige Systemkritiker eine plötzliche Sperre ihrer Bankkonten und Zahlungsdienstleister miterleben mussten. In einer Welt ohne Bargeld, aber voller Zentralbank-Digitalgeld wäre es möglich, Dissidenten auf einen Schlag um ihre Existenz zu bringen. Sie könnten sich dann nicht einmal mehr Kleingeld für eine Wurstsemmel erbetteln – denn auch diesen müden Euro gäbe es im Endausbau nur digital.

https://www.wochenblick.at/wirtschaft/digitale-gefahr-bargeldverbot-als-mittel-zur-sozialen-ueberwachung/embed/#?secret=CdsjyZBw1B#?secret=NcvLMUHFBf

“Versehentliche” Enteignung durch zickige Technik?

Der Vorfall in Deutschland führt jedoch zutage, dass es nicht einmal zwingend staatlicher Repression bedürfte, um dann das wirtschaftliche Treiben der Menschen aus der Bahn zu werfen. Eine länger anhaltende technische Störung, ein Blackout oder eine Cyber-Attacke würde ebenfalls riesigen Schaden anrichten. Bei seiner Eröffnung des diesjährigen Jahrestreffens sagte Schwab, dass die Zukunft “nicht einfach passiert”, sondern von Seinesgleichen erschaffen wird. Dass er es so offen ausspricht, ist ein entlarvendes Zeugnis der Siegessicherheit der Weltenlenker.

In der Vergangenheit prophezeite das WEF den Menschen, im Jahr 2030 “nichts zu besitzen”. Bei der totalen Forcierung der Digitalgeld-Pläne wäre es im Ernstfall womöglich nicht einmal notwendigerweise die Folge einer Enteignungs-Kampagne. Es könnte aufgrund der Unzulänglichkeiten der Technik sogar zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden. Andererseits simulierte das WEF bereits im Vorjahr ein Planspiel einer Cyber-Attacke auf Lieferketten. Könnten die Eliten sogar dem “Faktor Zufall” nachhelfen, um sich dann in der Folge als Retter in der Not zu inszenieren?

https://www.wochenblick.at/great-reset/total-ausfall-bei-kartenzahlungen-zeigt-so-gefaehrlich-ist-geld-digitalisierung/

Quelle: Wochenblick.at, 25.05.2022

Quelle: NTV, 18.November 2021

ROM. Italien wird ab 1. Jänner 2022 die geltende Grenze für Bar-Zahlungen von 2.000 Euro auf 1.000 Euro senken. Über diese Grenze hinaus darf man in Italien nur bargeldlos mit Bankomatkarte, Kreditkarte, Scheck oder Banküberweisung zahlen.

Die Einschränkung soll der Schattenwirtschaft das Wasser abgraben und so die Steuerhinterziehung erschweren. Diese Bargeldgrenze wird jedoch von liberalen Politikern, Verbraucher- und Datenschützern scharf kritisiert.

Die Regierung von Premier Mario Draghi will im Kampf gegen Schattenwirtschaft, Steuerhinterziehung und Geldwäsche elektronische Zahlungssysteme stark fördern. Sie bemüht sich um die Umsetzung eines sogenannten “Cashless-Plans”, mit dem digitaler Zahlungsverkehr immer häufiger verwendet werden soll.

Quelle: Die Presse: https://www.diepresse.com/1261441/italien-verbietet-barzahlungen-uber-1000-euro