Quelle: NTV, 18.November 2021

ROM. Italien wird ab 1. Jänner 2022 die geltende Grenze für Bar-Zahlungen von 2.000 Euro auf 1.000 Euro senken. Über diese Grenze hinaus darf man in Italien nur bargeldlos mit Bankomatkarte, Kreditkarte, Scheck oder Banküberweisung zahlen.

Die Einschränkung soll der Schattenwirtschaft das Wasser abgraben und so die Steuerhinterziehung erschweren. Diese Bargeldgrenze wird jedoch von liberalen Politikern, Verbraucher- und Datenschützern scharf kritisiert.

Die Regierung von Premier Mario Draghi will im Kampf gegen Schattenwirtschaft, Steuerhinterziehung und Geldwäsche elektronische Zahlungssysteme stark fördern. Sie bemüht sich um die Umsetzung eines sogenannten “Cashless-Plans”, mit dem digitaler Zahlungsverkehr immer häufiger verwendet werden soll.

Quelle: Die Presse: https://www.diepresse.com/1261441/italien-verbietet-barzahlungen-uber-1000-euro